| |
Forschungsfeld
‚Szenen’
Konzept einer explorativ-interpretativen
(Jugend-)Kultur-Forschung
- I. Das methodische Konzept
- II. www.jugendszenen.com
- III. Theoretische
Dimensionierung
- IV. Projekte
- V. Qualifikationsarbeiten
- VI.
Publikationen
www.jugendszenen.com
‚Szene’ ist
einer jener sozialwissenschaftlichen Begriffe, die zwar häufig
– vor allem in der Ju-gendkulturforschung –
benutzt, aber nur selten definiert und theoretisch begründet
werden. Bis in die 80er Jahre hinein wurden (jugend-) kulturelle
Kollektivierungsformen vornehmlich mit Begriffen wie
“Subkultur, “Peer-group“ oder
“Milieu” beschrieben. Im Zuge der
Individualisierungsprozesse insbesondere der letzten dreißig
Jahre hat sich die gesellschaftliche Situation jedoch derart
verändert, dass diese Konzepte nicht mehr angemessen greifen.
Darauf reagieren wir seit einigen Jahren mit der Entwicklung eines
diesem Gegenstand adäquaten, komplexen Forschungskonzepts.
I.
Das methodische Konzept
Prinzipiell geht es darum, weg zu kommen vom
pseudo-objektivistischen Über-Blick der konventionellen
Sozialwissenschaften, der gleichsam über
die Köpfe der Akteure hinweg geht, und stattdessen hin
zu kommen zu einem Durch-Blick, sozusagen durch die
‚Augen’ der Akteure hindurch. Vorzugsweise
interessieren wir uns also für die
Perspektive, aus der die Menschen, die jeweils Gegen-Stand der
Untersuchung sind, die für sie relevanten Ausschnitte aus der
sozialen Welt wahrnehmen. Dazu verwenden wir eine Reihe von Verfahren
aus dem methodischen Arsenal der empirischen Sozialforschung (von der
Dokumentenanalyse über Interviews einschließlich
standardisierter Befragungen bis zu systematischen Beobachtungen).
Das für uns sozusagen ‚basale’ Verfahren
ist das der beobachtenden Teilnahme. Beobachtende
Teilnahme bedeutet, dass wir in das soziale 'Feld', das wir je gerade
untersuchen, möglichst intensiv hineingehen und –
bis hinein in sprachliche und habituelle Gewohnheiten –
versuchen, den Menschen, die wir untersuchen, möglichst
ähnlich zu werden. Das gelingt natürlich –
aus vielerlei Gründen – nicht immer und schon gar
nicht immer gleich gut. In dem Maße aber, wie
es gelingt, erlangen wir eine Art und Qualität von Daten, wie
wir sie mit anderen For-schungsmethoden nur schwerlich bekommen: Daten
darüber nämlich, wie man und was man in solchen
Welten tatsächlich erlebt.
Die zweite Besonderheit unserer Szenen-Ethnographie ist das von uns in
einem weit strengeren Sinne als sonst
üblich verwendete Experteninterview. Das Experteninterview
unterscheidet sich unseres Erachtens nämlich nicht einfach
dadurch von anderen Interviewarten, dass hier Personen befragt werden,
die eben als ‚Experten’ gelten. Die Besonderheit
des Experteninterviews besteht vielmehr darin, dass Forscher und
Befragter idealerweise ein Gespräch ‚auf gleicher
Augenhöhe’ führen. Das Experteninterview,
so wie wir es einsetzen, ist folglich ein sehr voraussetzungsvolles und
damit auch ausgesprochen aufwändiges Instrument zur
Datengenerierung, das sich durchaus nicht als
Instrument zur ‚schnellen‘, die
Zeitaufwendungsmühen der Teilnahme sozusagen kompensierenden
Datenerhebung eignet, sondern die aus dieser Teilnahme resultierenden
Kompetenzen eher voraussetzt.
Vieles, was wir zu einem Unter¬suchungsthema wissen
wol¬len, lässt sich je¬doch nicht mit diesen
beiden für uns ‚zentralen’ Verfahren
erhe¬ben. Deshalb verwenden wir bei unse¬ren
Feldstudien grundsätzlich eben das ganze
Me¬tho¬den-Instrumentarium empiri¬scher
Sozialforschung. Allerdings hat sich gezeigt, dass sich sogenannte
nichtstandardisierte Ver¬fahren für unsere ethnographischen
Erkenntnisinteressen in der Regel besonders gut eignen.
Wichtiger noch als die Frage nach den Verfahren der Datenerhebung
ist uns aber, zugleich wissenschaftlichen Standards genügende
und pragmatisch nützliche Methoden und Techniken der Datenauswertung
zu konzeptualisieren. Wir arbeiten hier also immer auch sozusagen an
Grundlagenproblemen einer Optimierung von Aufwand und Ertrag beim
Einsatz geeigneter Interpretationsmetho¬den.
Vorzugs¬weise aus der Erfahrung mit solchen Methoden, die sich
unter dem Etikett 'Sozialwissen¬schaftliche
Herme¬neutik' versammeln lassen, haben wir uns zwischenzeitlich
auf eine relativ einfach zu erlernende Grund-Deutungstechnik
verständigt, die man als ‚quasi-sokratisch’
bezeichnen könnte. Dabei geht es darum, zu explizieren, was
der Interpret (z.B. in einer Textpassage oder an einem anderen
Artefakt) zu sehen meint, und (gegen den
Deutungswiderstand der anderen Interpreten) zu
plausibilisieren, aufgrund welcher (wiederum explizierbarer)
Kriterien man zu sehen meint, was man zu sehen meint. Dieser Vorgang
wird idealerweise so lange wiederholt, bis ein Konsens der beteiligten
Interpreten über den Sinngehalt des Gegenstandes der
Interpretation erzielt wird.
Diese Grund-Deutungstechnik verknüpfen wir je nach Bedarf mit
verschiedenen Codierungsverfahren – nicht nur, aber
insbesondere mit dem der sogenannten ‚Ethnographischen
Semantik’ – weil wir mannigfaltige, je
feldspezifische Sonder-Semantiken zu ‚knacken’
haben. Die qua existentiell involvierter Teilnahme gewonnenen
Erlebnisdaten lassen sich damit allerdings, wie erwähnt, nur
unzulänglich auswerten, weshalb wir hierzu eben im
wesentlichen auf phänomenologische Deskriptionen rekurrieren.
II. www.jugendszenen.com
Das, was bei diesen
Forschungsarbeiten herauskommt, lässt sich natürlich sehr
technisch, hochgradig kompliziert und damit in der Regel auch
recht eindrucksvoll, um nicht zu sagen: einschüchternd
präsentieren. Das ist aber gerade nicht
das, worum es uns bei der Szenen-Ethnographie vor allem geht. Unsere
Darstellungsidee ist vielmehr, das, was Menschen tun, für
andere Menschen, die das nicht tun, ein wenig
nachvollziehbarer, verständlicher zu machen bzw.
Nichtbeteiligten wenigstens ein paar Einblicke und Eindrücke
in ihnen mehr oder weniger fremde (kleine) Welten
zu vermitteln, welche sich oft in ihrer unmittelbaren existentiellen
Nähe auftun können.
Deshalb haben wir seit Januar 2002 das Internet-Portal www.jugendszenen.com
online gestellt. Dieses Portal ist unzweifelhaft die populärste
Form, in der wir die Ergebnisse unserer wissenschaftlichen
Szenenforschung präsentieren. Aber auch wenn sich
jugendszenen.com nicht vorzugsweise an Sozial-
und Kulturwissenschaftler wendet, so ist das Portal auch
gedacht als Kommunikationsplattform und Datenpool einschlägig
arbeitender Fachkollegen. Pädagogischen
Fachkräften bietet jugendszenen.com eine
werturteilsenthaltsame Anregung dazu, ihre konkreten Praxiserfahrungen
vor einem systematisierenden Hintergrund zu reflektieren.
jugendszenen.com liefert auch einiges detaillierte Grundlagenwissen
über Risiken und Chancen der Entscheidung zwischen im
traditionellen Sinne zielgruppenorientierten und verstärkt
bzw. alternierend szenenorientierten Marketingstrategien.
Besonders wichtig ist uns aber, dass jugendszenen.com dem sozusagen
notorisch frustrierten Bedürfnis von Szenegängern
nach einer ‚korrekten' - d.h. ihrer Sicht
hinlänglich entsprechenden - Darstellung ‚ihrer'
Szene gegenüber einer (wie auch immer gearteten)
Öffentlichkeit angemessen Rechnung trägt.
Dementsprechend steht mit jugendszenen.com schließlich einer interessierten
Öffentlichkeit bzw. den diese
repräsentierenden Publikumsmedien eine Informationsquelle zur
Verfügung, die zugleich von unserem Bemühen
geprägt ist, Verzerrungen und Verkürzungen zu
vermeiden und dennoch leicht verständlich
zu bleiben. (Als Anzeichen dafür, dass uns dies
einigermaßen gelingt, mag vielleicht gelten, dass wir pro
Monat kontinuierlich ca. 30.000, in der Spitze bis 50.000
‚Besucher' verzeichnen.)
Die Startseite enthält - neben einem kurzen Informationstext
und einigen Rubriken - vor allem Links zu den von uns
porträtierten Szenen, deren Zahl sukzessive erhöht
wird. Parallel dazu werden die steckbriefartig aufbereiteten
Informationen zu jeder einzelnen Szene immer wieder aktualisiert. Die
Seiten zu den einzelnen Szenen haben eine
Bilderleiste mit ‚typischen' Fotos aus der jeweiligen Szene
und sind gegliedert in die Domänen Intro, History, Facts,
Fokus, Einstellungen, Lifestyle, Symbole, Rituale, Events, Treffpunkte,
Medien, Strukturmerkmale und Relations. Dieser Systematik liegt unsere
Erkenntnis zugrunde, dass sich szenische Kulturen konkret zwar zum Teil
sehr stark voneinander unterscheiden, dass sie aber trotzdem deutliche strukturelle
Ähnlichkeiten aufweisen.
III. Theoretische Dimensionierung
Der Begriff ‚Szenen’ verweist auf Gesellungsgebilde, die nicht
aus vorgängigen gemeinsamen Lebenslagen oder Standesinteressen der
daran Teilhabenden heraus entstehen, die einen signifikant geringen
Verbindlichkeitsgrad und Verpflichtungscharakter aufweisen, die nicht
prinzipiell selektiv und exkludierend strukturiert und auch nicht auf
exklusive Teilhabe hin angelegt sind, die aber gleichwohl als
thematisch fokussierte vergemeinschaftende Erlebnis- und
Selbststilisierungsräume fungieren. Wesentlich für die
Bestimmung von Szenen ist darüber hinaus, dass sie
Gesellungsgebilde von Akteuren sind, welche – und das
unterscheidet Szenen zumeist von Lebensstilformationen – sich selber
als zugehörig zu einer oder verschiedenen Szenen begreifen.
Gegenüber anderen, sozusagen ‚anrainenden’
Gesellungsgebilden zeichnen sich Szenen generell durch fehlende oder
zumindest sehr ‚niedrige’ Ein- und Austrittsschwellen und
durch symptomatisch ‚schwache’ Sanktionspotentiale aus. Von
Subkulturen z.B. unterscheiden sich Szenen wesentlich durch ihre
Diffusität im Hinblick auf Inklusion und Exklusion; von Milieus
wesentlich durch ihren geringen Bezug auf vorgängige biographische
Umstände; von Cliquen wesentlich durch deutlich geringere
Altershomogenität, durch geringere Interaktionsdichte und durch
Translokalität.
In Szenen suchen vorzugsweise juvenile Menschen das, was sie in der
Nachbarschaft, im Betrieb, in der Gemeinde, in Kirchen, Verbänden
oder Vereinen immer seltener, und was sie auch in ihren Familien und
Verwandtschaften, und immer öfter noch nicht einmal mehr in ihren
Intim-Partnern finden: Verbündete für ihre Interessen, Kumpane für ihre Neigungen, Partner ihrer Projekte, Komplementäre ihrer Leidenschaften, Freunde ihrer Gesinnung. Die Chancen, in Szenen Gleichgesinnte zu finden, sind signifikant hoch, denn Szenen sind thematisch fokussiert.
Jede Szene hat ihr ‚Thema’, auf das hin die
Aktivitäten der Szenegänger ausgerichtet sind. Dieses Thema
kann z.B. ein Musikstil sein, eine ästhetische Neigung, eine
Sportart, eine technische Faszination, eine politische Idee; dieses
Thema können auch spezielle Konsumgegenstände oder es kann
ein ganzes Konsum-Stil-Paket sein, gepaart in der Regel mit einer mehr
oder minder diffusen Weltanschauung.
Und Szenegänger teilen nun eben das Interesse am jeweiligen
Szene-Thema. Sie teilen im weiteren auch typische Einstellungen und
entsprechende Verhaltensweisen und Umgangsformen. Eine Szene lässt
sich somit auch als ein Netzwerk von Akteuren definieren, die bestimmte
materiale und mentale Formen der kollektiven Selbst-Stilisierung
teilen, um diese Teilhabe wissen, und die diese Gemeinsamkeiten
kommunikativ stabilisieren, modifizieren oder transformieren. Weit
weniger scheint uns dabei also Gleichaltrigkeit das wesentliche Vergemeinschaftungskriterium zu sein als vielmehr die (relative) ‚Gleichartigkeit’ von Interessen, die in der Regel teilzeitlich begrenzt relevant und ‚ausgelebt’ werden.
Szenen sind also zu begreifen als so etwas wie
‚Gefäße’, in die man die Suche nach der
‚eigenen’ Lebensidee füllen kann, die dieser
Suche sozusagen eine Form geben. Sie sind Gesellungsgebilde, welche die
Entwicklung von Welt- und Daseinskonzepten bei individualisierten
Akteuren, insbesondere aber bei Jugendlichen, maßgeblich
beeinflussen. Denn die mannigfaltigen Pluralisierungs- und
Individualisierungsprozesse, die wir alle – teils sehr intensiv,
teils eher beiläufig – erfahren, führen augenscheinlich
zu symptomatischen Um-Strukturierungen der Lebensorientierung in
wohlfahrtsstaatlich verfassten Gesellschaften. Das hat nicht zum
wenigsten damit zu tun, dass die Vergemeinschaftungsangebote
herkömmlicher 'Agenturen' der primären und sekundären
Sozialisationen dem – insbesondere bei Jugendlichen –
steigenden Bedarf nach sozialer Geborgenheit immer weniger gerecht
werden. Infolgedessen entwic-keln, verstetigen und vermehren sich eben
diese neuen bzw. neuartigen Vergemeinschaftungsformen, deren
wesentlichstes Kennzeichen darin besteht, dass sie auf der
Verführung prinzipiell hochgradig individualitätsbedachter
Einzelner zur habituellen, intellektuellen, affektuellen und vor allem
zur ästhetischen Gesinnungsgenossenschaft basieren.
IV. Projekte im Forschungsfeld ‚Szenen’
1.
Abgeschlossene Projekte
Jugendszenen
(in NRW). Über juvenile Kulturen unter den Bedingungen der
Spät-moderne
Expertise zum 7. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung
Nordrhein-Westfalen
Bearbeitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Dipl. Soz. Thomas Bucher
Dipl.Soz.-Wiss. Arne Niederbacher
Parkplatzbefragung
'Mayday 2001'. Eine standardisierte Befragung in der Techno-Szene
Gefördert aus Mitteln des Hochschulhaushalts (Titelgruppe 94)
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg
Cand. Päd. Teresa
Heidegger
Cand. Psych. Cornelia
Mohr
Die Produktion
von (Jugend-)Kultur-Events
Gefördert aus Mitteln des Hochschulhaushalts (Titelgruppe 94)
Bearbeitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Dipl. Soz. Thomas Bucher
'Globalisierungsgegner – Felderschließung und
Datensicherung’
Gefördert aus Mitteln des Hochschulhaushalts (Titelgruppe 94)
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl. Soz. Thomas Bucher
Die
Entwicklung adäquater Forschungsstrategien
in Zusammenarbeit mit Veranstaltungsorganisatoren:
Explorationen zu einer gemeindebezogenen Event-Studie
Gefördert
aus Mitteln des Hochschulhaushalts (Titelgruppe 94)
Leitung: Dr. Michaela Pfadenhauer
Bearbeitung: Dr. Michaela Pfadenhauer
Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg
Dipl.-Päd. Daniela Eichholz
Unsichtbare Bildungsprogramme?
Zur Entwicklung und Aneignung praxisrelevanter Kompetenzen in
Jugendszenen
Expertise
zum 8. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Bearbeitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Dr. Michaela Pfadenhauer
unter Mitarbeit von
Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg
Dipl.-Päd. Daniela Eichholz
Dipl.-Päd. Daniel Tepe
Logistische
Probleme des kollektiven Willens, Jesus zu sehen
Vorbereitung einer
mehrdimensionalen Event-Ethnographie beim XX. Weltjugendtag
Köln 2005
Gefördert aus Mitteln des Hochschulhaushalts (Titelgruppe 94)
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dr. Michaela Pfadenhauer
Mag. phil. Sandra Ernst-Kaiser
Globalisierungskritiker. Eine 'bewegte’ Szene?
Gefördert aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft
(DFG)
Leitung: Prof. Dr.
Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg
Dr. Arne Niederbacher
Hybridevent
‚Weltjugendtag Köln 2005’ (www.wjt-forschung.de)
Transuniversitäres Gemeinschaftsprojekt (Prof. Dr. Winfried
Gebhardt, Koblenz; Prof. Dr. Andreas Hepp, Bremen; Prof. Dr. Ronald
Hitzler und Dr. Michaela Pfadenhauer, beide Dortmund; Prof. Dr. Julia
Reuter und PD Dr. Waldemar Vogelgesang, beide Trier)
Teilprojekt
‚Die Rekonstruktion der Relevanzen der
Organisatoren’
Antragsteller: Prof.
Dr. Ronald Hitzler und Dr. Michaela Pfadenhauer
Bearbeitung: Dr. Michaela
Pfadenhauer
Jugendszenen im Internet
Entwicklung
und Anwendung eines interaktiven Lehr-/Lernagebots zum thematischen
Bereich "Jugendforschung". Vorbereitung eines Förderantrags an die
DFG
Gefördert aus Mitteln der Fakultät 12
(Erziehungswissenschaft und Soziologie) der Technischen
Universität Dortmund
zur Qualitätsverbesserung in Forschung und Lehre
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl.-Päd. Annika Leichner
2.
Laufende Projekte
www.jugendszenen.com
Darstellung von Ergebnissen aus der Szenenforschung im Internet
Initiationsgefördert durch das Ministerium für
Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes NRW; aktuell
gefördert durch MTV Research (Berlin)
Leitung:
Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl.-Soz. Sebastian Deterding; Dipl.-Soz. Paul Eisewicht;
Dr. Daniela Eichholz; Dipl.-Päd. Miriam Gothe; Dipl.-Soz. Tilo
Grenz; Dipl.-Päd. Annika Leichner; Dr. Arne Niederbacher;
Prof. Dr. Michaela Pfadenhauer; Dipl-Päd. Daniel Tepe;
Dipl.-Päd. Thor Wanzek
Studierkulturen
Methodenentwicklung mit Studierenden; Projektstudium -
gefördert aus Mitteln der Fakultät 12
(Erziehungswissenschaft und Soziologie) der Technischen
Universität Dortmund
zur Qualitätsverbesserung in Forschung und Lehre
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler und Dr. Arne Niederbacher
Bearbeitung: Dipl.-Päd.Oliver Herbertz und Dr. Arne
Niederbacher
V. Qualifikationsarbeiten zum Forschungsfeld
‚Szenen’
-
Bucher,
Thomas (1997): Die kleine soziale Welt der Sportkletterer.
Zum Verhältnis von Subjekt und Institution am Beispiel der
Schwierigkeitsskala. München: Diplomarbeit
-
Scholder,
Christoph (1997): Kulturexperten. Ein wissenssoziologischer
Beitrag für den Weg zu einem anderen Kulturbegriff.
München: Diplomarbeit
-
Bemerburg,
Ivonne (2000): "Wenn man einen Trick steht." Eine
Rekonstruktion der Skateboard-Szene. Dortmund: Diplomarbeit
-
Eichholz,
Daniela (2002): Unterwegs. Zur Nutzung öffentlicher
Innenstadt-Räume durch Jugendliche. Dortmund: Diplomarbeit
- Stetefeld, Andrea
(2002): Breakdance - mehr als nur ein Tanz. Zur Rekonstruktion einer
Szene. Dortmund: Diplomarbeit
- Tepe, Daniel
(2003): 'LAN-Partys. Die Organisation multimedialer Events in der
Gaming-Szene' . Dortmund: Diplomarbeit
- Peters,
Thomas (2005):
„Harte Schule“. Das unsichtbare Bildungsprogramm
der Hiphop-Szene. Dortmund: Diplomarbeit
- Barthel, Stefan (2007):
„Faszination Achterbahn“. Dortmund: Diplomarbeit
- Gothe,
Miriam (2007): "Im Endeffekt
muss ich das natürlich auch professionell sehen".
Konstruktionen von Bildungsgeschichten in Gesprächen mit
(spielerischen) Unternehmern. Dortmund: Diplomarbeit
- Leichner,
Annika (2009): Gemeinschaftsbildung
als Bildungsgemeinschaft. Eine Fallstudie am Beispiel von myFanbase.
Dortmund: Diplomarbeit
- Mücher,
Frank (2010): Prekäre
Hilfen? Soziale Arbeit aus der Sicht wohnungsloser Jugendlicher.
Dortmund: Dissertation
- Hulvershorn, Sven (2010): Die Tattoo-Szene. Die Verbildlichung postmoderner Identitätskonstruktionen. Dortmund: Diplomarbeit
- Euteneuer, Matthias (2010): Unternehmerisches
Handeln und romantischer 'Geist'? Selbstständige Erwerbsarbeit in
der Kulturwirtschaft. Dortmund: Dissertation
VI.
Publikationen zum Forschungsfeld ‚Szenen’ (Stand: September 2011)
An
dieser Stelle finden Sie eine umfangreiche Literaturliste, die
regelmäßig aktualisiert wird und wichtige Publikationen zum
Forschungsfeld 'Szenen' beinhaltet.
Zur Literaturliste (PDF)
|
|
|