Forschungsfeld
‚Szenen’
Konzept
einer explorativ-interpretativen (Jugend-)Kultur-Forschung
- I. Das methodische Konzept
-
II.
www.jugendszenen.com
- III. Theoretische
Dimensionierung
- IV. Projekte
- V. Qualifikationsarbeiten
- VI.
Publikationen
www.jugendszenen.com
‚Szene' ist einer jener sozialwissenschaftlichen Begriffe, die zwar häufig - vor allem in der Ju-gendkulturforschung - benutzt, aber nur selten definiert und theoretisch begründet werden. Bis in die 80er Jahre hinein wurden (jugend-)kulturelle Kollektivierungsformen vornehmlich mit Begriffen wie "Subkultur, "Peer-group" oder "Milieu" beschrieben. Im Zuge der Individualisierungsprozesse insbesondere der letzten dreißig Jahre hat sich die gesellschaftliche Situation jedoch derart verändert, dass diese Konzepte nicht mehr angemessen greifen. Darauf reagieren wir seit einigen Jahren mit der Entwicklung eines diesem Gegenstand adäquaten, komplexen Forschungskonzepts.
I. Das methodische Konzept
Prinzipiell geht es darum, weg zu kommen vom pseudo-objektivistischen Über-Blick der konventionellen Sozialwissenschaften, der gleichsam über die Köpfe der Akteure hinweg geht, und stattdessen hin zu kommen zu einem Durch-Blick, sozusagen durch die ‚Augen' der Akteure hindurch. Vorzugsweise interessieren wir uns also für die Perspektive, aus der die Menschen, die jeweils Gegen-Stand der Untersuchung sind, die für sie relevanten Ausschnitte aus der sozialen Welt wahr-nehmen. Dazu verwenden wir eine Reihe von Verfahren aus dem methodischen Arsenal der empirischen Sozialforschung (von der Dokumentenanalyse über Interviews einschließlich standardisierter Befragungen bis zu systematischen Beobachtungen).
Das für uns sozusagen ‚basale' Verfahren ist das der beobachtenden Teilnahme. Beobachtende Teilnahme bedeutet, dass wir in das soziale 'Feld', das wir je gerade untersuchen, möglichst intensiv hineingehen und - bis hinein in sprachliche und habituelle Gewohnheiten - versuchen, den Menschen, die wir untersuchen, möglichst ähnlich zu werden. Das gelingt natürlich - aus vielerlei Gründen - nicht immer und schon gar nicht immer gleich gut. In dem Maße aber, wie es gelingt, erlangen wir eine Art und Qualität von Daten, wie wir sie mit anderen Forschungsmethoden nur schwerlich bekommen: Daten darüber nämlich, wie man und was man in solchen Welten tatsächlich erlebt.
Die zweite Besonderheit unserer Szenen-Ethnographie ist das von uns in einem weit strengeren Sinne als sonst üblich verwendete Experteninterview. Das Experteninterview unterscheidet sich unseres Erachtens nämlich nicht einfach dadurch von anderen Interviewarten, dass hier Personen befragt werden, die eben als ‚Experten' gelten. Die Besonderheit des Experteninterviews besteht vielmehr darin, dass Forscher und Befragter idealerweise ein Gespräch ‚auf gleicher Augenhöhe' führen. Das Experteninterview, so wie wir es einsetzen, ist folglich ein sehr voraussetzungsvolles und damit auch ausgesprochen aufwändiges Instrument zur Datengenerierung, das sich durchaus nicht als Instrument zur ‚schnellen', die Zeitaufwendungsmühen der Teilnahme sozusagen kompensierenden Datenerhebung eignet, sondern die aus dieser Teilnahme resultierenden Kompetenzen eher voraussetzt.
Vieles, was wir zu einem Untersuchungsthema wissen wollen, lässt sich jedoch nicht mit diesen beiden für uns ‚zentralen' Verfahren erheben. Deshalb verwenden wir bei unseren Feldstudien grundsätzlich eben das ganze Methoden-Instrumentarium empirischer Sozialforschung. Allerdings hat sich gezeigt, dass sich sogenannte nichtstandardisierte Verfahren für unsere ethnographischen Erkenntnisinteressen in der Regel besonders gut eignen.
Wichtiger noch als die Frage nach den Verfahren der Datenerhebung ist uns aber, zugleich wissenschaftlichen Standards genügende und pragmatisch nützliche Methoden und Techniken der Datenauswertung zu konzeptualisieren. Wir arbeiten hier also immer auch sozusagen an Grundlagenproblemen einer Optimierung von Aufwand und Ertrag beim Einsatz geeigneter Interpretationsmethoden. Vorzugsweise aus der Erfahrung mit solchen Methoden, die sich unter dem Etikett 'Sozialwissenschaftliche Hermeneutik' versammeln lassen, haben wir uns zwischenzeitlich auf eine relativ einfach zu erlernende Grund-Deutungstechnik verständigt, die man als ‚quasi-sokratisch' bezeichnen könnte. Dabei geht es darum, zu explizieren, was der Interpret (z.B. in einer Textpassage oder an einem anderen Artefakt) zu sehen meint, und (gegen den Deutungswiderstand der anderen Interpreten) zu plausibilisieren, aufgrund welcher (wiederum explizierbarer) Kriterien man zu sehen meint, was man zu sehen meint. Dieser Vorgang wird idealerweise so lange wiederholt, bis ein Konsens der beteiligten Interpreten über den Sinngehalt des Gegenstandes der Interpretation erzielt wird.
Diese Grund-Deutungstechnik verknüpfen wir je nach Bedarf mit verschiedenen Codierungsverfahren - nicht nur, aber insbesondere mit dem der sogenannten ‚Ethnographischen Semantik' - weil wir mannigfaltige, je feldspezifische Sonder-Semantiken zu ‚knacken' haben. Die qua existentiell involvierter Teilnahme gewonnenen Erlebnisdaten lassen sich damit allerdings, wie erwähnt, nur unzulänglich auswerten, weshalb wir hierzu eben im wesentlichen auf phänomenologische Deskriptionen rekurrieren.
II. www.jugendszenen.com
Das, was bei diesen Forschungsarbeiten herauskommt, lässt sich natürlich sehr technisch, hochgradig kompliziert und damit in der Regel auch recht eindrucksvoll, um nicht zu sagen: einschüchternd präsentieren. Das ist aber gerade nicht das, worum es uns bei der Szenen-Ethnographie vor allem geht. Unsere Darstellungsidee ist vielmehr, das, was Menschen tun, für andere Menschen, die das nicht tun, ein wenig nachvollziehbarer, verständlicher zu machen bzw. Nichtbeteiligten wenigstens ein paar Einblicke und Eindrücke in ihnen mehr oder weniger fremde (kleine) Welten zu vermitteln, welche sich oft in ihrer unmittelbaren existentiellen Nähe auftun können.
Deshalb haben wir seit Januar 2002 das Internet-Portal www.jugendszenen.com online gestellt. Dieses Portal ist unzweifelhaft die populärste Form, in der wir die Ergebnisse unserer wissenschaftlichen Szenenforschung präsentieren. Aber auch wenn sich jugendszenen.com nicht vorzugsweise an Sozial- und Kulturwissenschaftler wendet, so ist das Portal auch gedacht als Kommunikationsplattform und Datenpool einschlägig arbeitender Fachkollegen. Pädagogischen Fachkräften bietet jugendszenen.com eine werturteilsenthaltsame Anregung dazu, ihre konkreten Praxiserfahrungen vor einem systematisierenden Hintergrund zu reflektieren. jugendszenen.com liefert auch einiges detaillierte Grundlagenwissen über Risiken und Chancen der Entscheidung zwischen im traditionellen Sinne zielgruppenorientierten und verstärkt bzw. alternierend szenenorientierten Marketingstrategien. Besonders wichtig ist uns aber, dass jugendszenen.com dem sozusagen notorisch frustrierten Bedürfnis von Szenegängern nach einer ‚korrekten' - d.h. ihrer Sicht hinlänglich entsprechenden - Darstellung ‚ihrer' Szene gegenüber einer (wie auch immer gearteten) Öffentlichkeit angemessen Rechnung trägt. Dementsprechend steht mit jugendszenen.com schließlich einer interessierten Öffentlichkeit bzw. den diese repräsentierenden Publikumsmedien eine Informationsquelle zur Verfügung, die zugleich von unserem Bemühen geprägt ist, Verzerrungen und Verkürzungen zu vermeiden und dennoch leicht verständlich zu bleiben. (Als Anzeichen dafür, dass uns dies einigermaßen gelingt, mag vielleicht gelten, dass wir pro Monat kontinuierlich ca. 30.000, in der Spitze bis 50.000 ‚Besucher' verzeichnen.)
Die Startseite enthält - neben einem kurzen Informationstext und einigen Rubriken - vor allem Links zu den von uns porträtierten Szenen, deren Zahl sukzessive erhöht wird. Parallel dazu werden die steckbriefartig aufbereiteten Informationen zu jeder einzelnen Szene immer wieder aktualisiert. Die Seiten zu den einzelnen Szenen haben eine Bilderleiste mit ‚typischen' Fotos aus der jeweiligen Szene und sind gegliedert in die Domänen Intro, History, Facts, Fokus, Einstellungen, Lifestyle, Symbole, Rituale, Events, Treffpunkte, Medien, Strukturmerkmale und Relations. Dieser Systematik liegt unsere Erkenntnis zugrunde, dass sich szenische Kulturen konkret zwar zum Teil sehr stark voneinander unterscheiden, dass sie aber trotzdem deutliche strukturelle Ähnlichkeiten aufweisen.
III. Theoretische
Dimensionierung
Der Begriff ‚Szenen' verweist auf Gesellungsgebilde, die nicht aus vorgängigen gemeinsamen Lebenslagen oder Standesinteressen der daran Teilhabenden heraus entstehen, die einen signifikant geringen Verbindlichkeitsgrad und Verpflichtungscharakter aufweisen, die nicht prinzipiell selektiv und exkludierend strukturiert und auch nicht auf exklusive Teilhabe hin angelegt sind, die aber gleichwohl als thematisch fokussierte vergemeinschaftende Erlebnis- und Selbststilisierungsräume fungieren. Wesentlich für die Bestimmung von Szenen ist darüber hinaus, dass sie Gesellungsgebilde von Akteuren sind, welche - und das unterscheidet Szenen zumeist von Lebensstilformationen - sich selber als zugehörig zu einer oder verschiedenen Szenen begreifen. Gegenüber anderen, sozusagen ‚anrainenden' Gesellungsgebilden zeichnen sich Szenen generell durch fehlende oder zumindest sehr ‚niedrige' Ein- und Austrittsschwellen und durch symptomatisch ‚schwache' Sanktionspotentiale aus. Von Subkulturen z.B. unterscheiden sich Szenen wesentlich durch ihre Diffusität im Hinblick auf Inklusion und Exklusion; von Milieus wesentlich durch ihren geringen Bezug auf vorgängige biographische Umstände; von Cliquen wesentlich durch deutlich geringere Altershomogenität, durch geringere Interaktionsdichte und durch Translokalität.
In Szenen suchen vorzugsweise juvenile Menschen das, was sie in der Nachbarschaft, im Betrieb, in der Gemeinde, in Kirchen, Verbänden oder Vereinen immer seltener, und was sie auch in ihren Familien und Verwandtschaften, und immer öfter noch nicht einmal mehr in ihren Intim-Partnern finden: Verbündete für ihre Interessen, Kumpane für ihre Neigungen, Partner ihrer Projekte, Komplementäre ihrer Leidenschaften, Freunde ihrer Gesinnung. Die Chancen, in Szenen Gleichgesinnte zu finden, sind signifikant hoch, denn Szenen sind thematisch fokussiert. Jede Szene hat ihr ‚Thema', auf das hin die Aktivitäten der Szenegänger ausgerichtet sind. Dieses Thema kann z.B. ein Musikstil sein, eine ästhetische Neigung, eine Sportart, eine technische Faszination, eine politische Idee; dieses Thema können auch spezielle Konsumgegenstände oder es kann ein ganzes Konsum-Stil-Paket sein, gepaart in der Regel mit einer mehr oder minder diffusen Weltanschauung.
Und Szenegänger teilen nun eben das Interesse am jeweiligen Szene-Thema. Sie teilen im weiteren auch typische Einstellungen und entsprechende Verhaltensweisen und Umgangsformen. Eine Szene lässt sich somit auch als ein Netzwerk von Akteuren definieren, die bestimmte materiale und mentale Formen der kollektiven Selbst-Stilisierung teilen, um diese Teilhabe wissen, und die diese Gemeinsamkeiten kommunikativ stabilisieren, modifizieren oder transformieren. Weit weniger scheint uns dabei also Gleichaltrigkeit das wesentliche Vergemeinschaftungskriterium zu sein als vielmehr die (relative) ‚Gleichartigkeit' von Interessen, die in der Regel teilzeitlich begrenzt relevant und ‚ausgelebt' werden.
Szenen sind also zu begreifen als so etwas wie ‚Gefäße', in die man die Suche nach der ‚eigenen' Lebensidee füllen kann, die dieser Suche sozusagen eine Form geben. Sie sind Gesellungsgebilde, welche die Entwicklung von Welt- und Daseinskonzepten bei individualisierten Akteuren, insbesondere aber bei Jugendlichen, maßgeblich beeinflussen. Denn die mannigfaltigen Pluralisierungs- und Individualisierungsprozesse, die wir alle - teils sehr intensiv, teils eher beiläufig - erfahren, führen augenscheinlich zu symptomatischen Um-Strukturierungen der Lebensorientierung in wohlfahrtsstaatlich verfassten Gesellschaften. Das hat nicht zum wenigsten damit zu tun, dass die Vergemeinschaftungsangebote herkömmlicher 'Agenturen' der primären und sekundären Sozialisationen dem - insbesondere bei Jugendlichen - steigenden Bedarf nach sozialer Geborgenheit immer weniger gerecht werden. Infolgedessen entwickeln, verstetigen und vermehren sich eben diese neuen bzw. neuartigen Vergemeinschaftungsformen, deren wesentlichstes Kennzeichen darin besteht, dass sie auf der Verführung prinzipiell hochgradig individualitätsbedachter Einzelner zur habituellen, intellektuellen, affektuellen und vor allem zur ästhetischen Gesinnungsgenossenschaft basieren.
IV. Projekte im Forschungsfeld ‚Szenen’
1. Abgeschlossene Projekte
Jugendszenen (in NRW).
Über juvenile Kulturen unter den Bedingungen der Spät-moderne
Expertise zum 7. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung
Nordrhein-Westfalen
Bearbeitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Dipl. Soz. Thomas Bucher
Dipl.Soz.-Wiss. Arne Niederbacher
Parkplatzbefragung 'Mayday
2001'. Eine standardisierte Befragung in der Techno-Szene
Gefördert aus Mitteln des Hochschulhaushalts (Titelgruppe 94)
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg
Cand. Päd.
Teresa
Heidegger
Cand. Psych.
Cornelia Mohr
Die
Produktion von (Jugend-)Kultur-Events
Gefördert aus Mitteln des Hochschulhaushalts (Titelgruppe 94)
Bearbeitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Dipl. Soz. Thomas Bucher
'Globalisierungsgegner – Felderschließung und Datensicherung’
Gefördert aus Mitteln des Hochschulhaushalts (Titelgruppe 94)
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl. Soz. Thomas Bucher
Die
Entwicklung adäquater Forschungsstrategien
in Zusammenarbeit mit Veranstaltungsorganisatoren:
Explorationen zu einer gemeindebezogenen Event-Studie
Gefördert aus Mitteln des Hochschulhaushalts (Titelgruppe
94)
Leitung: Dr. Michaela Pfadenhauer
Bearbeitung: Dr. Michaela Pfadenhauer
Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg
Dipl.-Päd. Daniela Eichholz
Unsichtbare Bildungsprogramme?
Zur Entwicklung und Aneignung praxisrelevanter Kompetenzen in Jugendszenen
Expertise zum 8. Kinder- und Jugendbericht der
Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Bearbeitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Dr. Michaela Pfadenhauer
unter Mitarbeit von
Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg
Dipl.-Päd. Daniela Eichholz
Dipl.-Päd. Daniel Tepe
Logistische Probleme des
kollektiven Willens, Jesus zu sehen
Vorbereitung einer
mehrdimensionalen Event-Ethnographie beim XX. Weltjugendtag Köln 2005
Gefördert aus Mitteln des Hochschulhaushalts (Titelgruppe 94)
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dr. Michaela Pfadenhauer
Mag. phil. Sandra Ernst-Kaiser
Globalisierungskritiker. Eine 'bewegte’ Szene?
Gefördert aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl.-Päd. Ivonne Bemerburg
Dr. Arne Niederbacher
Hybridevent ‚Weltjugendtag Köln
2005’ (www.wjt-forschung.de)
Transuniversitäres Gemeinschaftsprojekt (Prof. Dr. Winfried Gebhardt,
Koblenz; Prof. Dr. Andreas Hepp, Bremen; Prof. Dr. Ronald Hitzler und Dr.
Michaela Pfadenhauer, beide Dortmund; Prof. Dr. Julia Reuter und PD Dr.
Waldemar Vogelgesang, beide Trier)
Teilprojekt ‚Die Rekonstruktion
der Relevanzen der Organisatoren’
Antragsteller: Prof. Dr. Ronald Hitzler und
Dr. Michaela Pfadenhauer
Bearbeitung: Dr. Michaela
Pfadenhauer
2. Laufende Projekte
www.jugendszenen.com
Darstellung von Ergebnissen aus der Szenenforschung im Internet
Initiationsgefördert durch das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie
und Gesundheit des Landes NRW; aktuell gefördert durch MTV Research
(Berlin)
Leitung:
Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl.-Soz. Sebastian Deterding; Dipl.-Soz. Paul Eisewicht; Dr. Daniela Eichholz; Dipl.-Päd. Miriam Gothe; Dipl.-Soz. Tilo Grenz; Dipl.-Päd. Annika Leichner; Dr. Arne Niederbacher; Prof. Dr. Michaela Pfadenhauer; Dipl-Päd. Daniel Tepe; Dipl.-Päd. Thor Wanzek
Studierkulturen
Methodenentwicklung mit Studierenden; Projektstudium - gefördert aus Mitteln der Fakultät 12 (Erziehungswissenschaft und Soziologie) der Technischen Universität Dortmund
zur Qualitätsverbesserung in Forschung und Lehre
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler und Dr. Arne Niederbacher
Bearbeitung: Dipl.-Päd.Oliver Herbertz und Dr. Arne Niederbacher
Jugend(szenen) und digitale Medien
Entwicklung und Förderung medialer Kompetenzen Studierender; gefördert aus Mitteln der Fakultät 12 (Erziehungswissenschaft und Soziologie) der Technischen Universität Dortmund
zur Qualitätsverbesserung in Forschung und Lehre
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl.-Päd. Annika Leichner
(Medienbasierte) Fankulturen
Vorbereitung eines Förderantrags an die DFG; Eigenmittel
Leitung: Prof. Dr. Ronald Hitzler
Bearbeitung: Dipl.-Päd, Miriam Gothe; Dipl.-Päd. Annika Leichner
V. Qualifikationsarbeiten zum Forschungsfeld ‚Szenen’
-
Bucher, Thomas
(1997): Die kleine soziale Welt der Sportkletterer. Zum Verhältnis
von Subjekt und Institution am Beispiel der Schwierigkeitsskala. München:
Diplomarbeit
-
Scholder, Christoph
(1997): Kulturexperten. Ein wissenssoziologischer Beitrag für den Weg
zu einem anderen Kulturbegriff. München: Diplomarbeit
-
Bemerburg, Ivonne
(2000): "Wenn man einen Trick steht." Eine Rekonstruktion
der Skateboard-Szene. Dortmund: Diplomarbeit
-
Eichholz, Daniela
(2002): Unterwegs. Zur Nutzung öffentlicher Innenstadt-Räume durch
Jugendliche. Dortmund: Diplomarbeit
-
Stetefeld, Andrea
(2002): Breakdance - mehr als nur ein Tanz. Zur Rekonstruktion einer
Szene. Dortmund: Diplomarbeit
-
Tepe, Daniel (2003):
'LAN-Partys. Die Organisation multimedialer Events in der Gaming-Szene'
. Dortmund: Diplomarbeit
-
Peters, Thomas
(2005): „Harte Schule“. Das unsichtbare Bildungsprogramm der
Hiphop-Szene. Dortmund: Diplomarbeit
-
Barthel, Stefan
(2007): „Faszination Achterbahn“. Dortmund: Diplomarbeit
-
Gothe, Miriam (2007):
"Im Endeffekt
muss ich das natürlich auch professionell sehen". Konstruktionen von
Bildungsgeschichten in Gesprächen mit (spielerischen) Unternehmern.
Dortmund: Diplomarbeit
-
Leichner, Annika (2009):
"Gemeinschaftsbildung als Bildungsgemeinschaft. Eine Fallstudie am Beispiel von myFanbase. Dortmund: Diplomarbeit
-
Müncher, Frank (2010):
"Prekäre Hilfen? Soziale Arbeit aus der Sicht wohnungsloser Jugendlicher. Dortmund: Dissertation
VI. Publikationen zum Forschungsfeld ‚Szenen’ (Stand: März 2009)
Artmaier, Hermann / Hitzler, Ronald / Huber, Franz / Pfadenhauer, Michaela
(Hrsg):
-
Techno zwischen Lokalkolorit und
Universalstruktur. (Dokumentation zum Workshop im Haus der Jugendarbeit in
München). München (Landeshauptstadt München: Sozialreferat: Stadtjugendamt)
1997
Bucher, Thomas:
-
Die Härte. Sportkletterer und die
Schwierigkeitsskala. Neuried (Ars Una) 2000
Bucher, Thomas/ Tepe, Daniel:
-
www.jugendszenen.com - Szenenforschung im
Internet. In: Journal der Jugendkulturen Nr. 07/2002, S. 88-92
Forschungskonsortium WJT (Autorenkollektiv):
-
Megaparty Glaubensfest. Weltjugendtag: Erlebnis –
Medien – Organisation Reihe ‚Erlebniswelten’, Band 11). Wiesbaden (VS) 2007
Gebhardt, Winfried / Hitzler, Ronald / Pfadenhauer, Michaela (Hrsg.):
-
Events.
Soziologie des Außergewöhnlichen (Reihe 'Erlebnniswelten', Band 2). Opladen
(Leske + Budrich) 2000
Hitzler, Ronald:
-
Techno - Jugendkultur und/oder Drogenkultur.
Hintergründe aus soziologischer Sicht. In: Lösch, Brigitte (Hrsg.): Fachtag
'Technokultur und Drogenkonsum'. Veranstaltet von
Kreisjugendamt/Diakonisches Werk Göppingen. Göppingen (Dokumentation) 1996:
26-48
-
Der Pillen-Kick. Ekstasetechniken bei
Techno-Events. In: Neue Praxis, H. 4/1997: 357-363
-
Zur 'Soziologie' einer Droge. Der Pillen-Kick -
Ekstasetechniken bei Techno-Events. In: Landeshauptstadt Stuttgart (Hrsg.):
Dokumentation 2. Stuttgarter Suchtkonferenz. Stuttgart (Suchthilfe
Koordinator) 1997: 230-240
-
Ro on Rave. Event-uelle
Notizen. In: Dilemma. Zeitschrift am Institut für Soziologie der LMU München.
No. 10/1997: 4-7
-
Posttraditionale Vergemeinschaftung. Über neue
Formen der Sozialbindung. In: Berliner Debatte INITIAL, 9. Jg., H. 1/1998, S.
81-89
-
Techno - mehr als nur ein Trend? Zur
Rekonstruktion einer kleinen sozialen Lebens-Welt. In: Dievernich, Frank
E.P./Gößling, Tobias (Hrsg.): Trends und Trendsurfen. Marburg (Metropolis)
1998: 197-215
-
Archipel Techno. Ein Zustandsbericht aus dem
Basislager. In: Loop Nr. 52, 04-99: 17
-
Unterwegs in fremden Welten. Zwei Reportagen eines
beobachtenden Teilnehmers. In: Empirische Kultursoziologie. Hagen (Studienbrief
03706 der Fernuniversität) 2000: 167-256
-
Erlebniswelt Techno. Aspekte einer Jugendkultur.
In: Hitzler/Pfadenhauer (Hrsg.): Techno-Soziologie. Erkundungen einer
Jugendkultur. Opladen (Leske + Budrich) 2001: 11-27
-
Pill Kick: The Pursuit of ‚Ecstasy’
at Techno-Events. In: Journal of Drug Issues, Vol. 32, No 2/2002: 459-465
-
Provokation „Jugendlichkeit“. Wird die mentale
Un-Erwachsenheit zum Zivilisationsrisiko? In: Journal der Jugendkulturen Nr.
06/Januar 2002, S. 22-24
-
Jugendszenen. Annäherungen an eine
jugendkulturelle Gesellungsform. In: Düx, Wiebken/Rauschenbach, Thomas/Züchner,
Ivo (Red.): Kinder und Jugendliche als Adressatinnen und Adressaten der
Jugendarbeit. Dortmund (Schriftenreihe: Jugendhilfe in NRW, H. 4) 2003, S.11-21
-
Wird Jugendlichkeit zum Zivilisationsrisiko?
Diagnose einer Einstellung. In: Robertson-von Trotha, Caroline Y. (Hrsg.):
Vernetztes Leben. Soziale und digitale Strukturen (Heft 12 der Reihe
‚Problemkreise der Angewandten Kulturwissenschaft’ des ZAK). Karlsruhe:
Universitätsverlag 2006, S. 87-98
-
Jugendszenen – eine „global microculture“.
Interview mit Edmund Budrich. In: Gesellschaft. Wirtschaft. Politik., 56. Jg.,
H. 1/2007, S. 5-16
-
Juvenile Erlebniswelten zwischen
Freizeithedonismus und Kompetenzaneignung. In:
Milmeister, Marianne (dir.): Aspects de la recherche jeunesse: Les jeunes et
leurs loisirs (Documents de la séance académique célébrant le dixième
anniversaire de la fondation du CESIJE le 24 novembre 2005). Luembourg :
Editions du CESIJE asbl 2007, S. 17-26
-
Freizeitspaß und Kompetenzaneignung. Zur
Erlebnisambivalenz in Jugendszenen. In: Göttlich, Udo/Müller, Renate/Rhein,
Stefanie/Calmbach, Marc (Hrsg.): Arbeit, Politik und Religion in Jugendkulturen.
Weinheim und München: Juventa 2007, S. 57-68
-
Vom kreativen Umgang mit retardierenden Märkten.
Die ‚Macher’ der Techno-Party-Szene. In: Kimminich, Eva/Rappe, Michael/Geuen,
heinz/Pfänder, Stefan (Hrsg.): Express yourself! Europas kulturelle Kreativität
zwischen Markt und Underground. Bielefeld: transcript 2007, S. 239-246
-
Jugendszenen – eine
„global microculture“. Interview mit
Edmund Budrich. In: Gesellschaft. Wirtschaft. Politik., 56. Jg., H. 1/2007, S.
5-16
- Brutstätten
posttraditionaler Vergemeinschaftung. Über Jugendszenen. In: Hitzler,
Ronald/Honer, Anne/Pfadenhauer, Michaela (Hrsg.): Posttraditionale
Gemeinschaften. Wiesbaden (VS) 2008
- Spaß-Verpflichtung
und Moral-Verführung. Zum 'unsichtbaren' Bildungsprogramm von Jugendszenen. In:
Wigger, Lothar (Hrsg.): Wie ist Bildung möglich? Bad Heilbrinn (Julius
Klinkhardt) 2009, S. 135-150
Hitzler, Ronald / Bemerburg, Ivonne:
-
Parkplatzbefragung 'Mayday 2001'. Eine
standardisierte Befragung in der Technoszene. Dortmund (LAS: Tabellenband) 2001
Hitzler, Ronald / Bemerburg, Ivonne / Niederbacher, Arne:
-
Globalisierungskritiker: Eine ‚bewegte Szene’?
(Abschlussbericht an die DFG zum gleichnamigen Projekt) 2006
Hitzler, Ronald / Bucher, Thomas:
-
Forschungsfeld 'Szenen'.
Ein terminologischer Vorschlag zur theoretischen Diskussion. In: Journal der
Jugendkulturen Nr. 02/Mai 2000, S. 42-47
Hitzler, Ronald / Bucher, Thomas / Niederbacher, Arne:
-
Leben in Szenen. Formen jugendlicher
Vergemeinschaftung heute. Opladen (Leske + Budrich) 2001 (Zweite, aktualisierte
Auflage: Wiesbaden (VS) 2005)
Hitzler, Ronald / Honer, Anne / Pfadenhauer, Michaela (Hrsg.):
-
Posttraditionale Gemeinschaften. Wiesbaden (VS) 2008
Hitzler, Ronald / Pfadenhauer, Michaela:
-
Jugendkultur oder Drogenkultur?
Soziologisch-ethnographische Eindrücke aus der Techno-Szene. In: Neumeyer,
Jürgen/Schmidt-Semisch, Henning (Hrsg.): Ecstasy - Design für die Seele?
Freiburg (Lambertus) 1997: 47-60
-
Die Techno-Szene: Prototyp posttraditionaler
Vergemeinschaftung? In: Artmaier u.a. (Hrsg.): Techno zwischen Lokalkolorit und
Universalstruktur. (Dokumentation zum Workshop im Haus der Jugendarbeit in
München). München (Landeshauptstadt München: Sozialreferat: Stadtjugendamt)
1997: 7-16
-
Raver Sex. Körper und Erotik in der Techno-Szene.
In: DU (Themenheft 'Hautnah. Bilder und Geschichten vom Körper'), Zürich
(TA-Media AG), H. 4, April 1998: 66-68
-
Die Welt der Technoiden. In: Basler Magazin Nr.
15. Basel (Basler Zeitung), 18.4.1998: 6-7
-
Eine posttraditionale Gemeinschaft. Integration
und Distinktion in der Techno-Szene. In: Hillebrandt, Frank/Kneer,
Georg/Kraemer, Klaus (Hrsg.): Verlust der Sicherheit?
Opladen (Westdeutscher) 1998: 83-102
-
"Let your body take control!".
Zur ethnographischen Kulturanalyse der Techno-Szene. In: Bohnsack,
Ralf/Marotzki, Winfried (Hrsg.): Biographieforschung und Kulturanalyse.
Opladen (Leske + Budrich) 1998: 75-92
-
Konsequenzen der Entgrenzung des Politischen:
Existentielle Strategien am Beispiel 'Techno'. In: Imhof, Kurt/Schulz, Peter
(Hrsg.): Die Veröffentlichung des Privaten - Die Privatisierung des
Öffentlichen. Opladen (Westdeutscher) 1998: 165-179
-
Existentielle Strategien. Zur Spaß-Politik der
Technoiden. In: Sociologia Internationalis, 36.
Band, H. 2/1998: 219-239
-
"We are one different family".
Techno als Exempel der 'anderen' Politik. Beck, Ulrich/Hajer, Maarten
A./Kesselring, Sven (Hrsg.): Der unscharfe Ort der Politik. Empirische
Fallstudien zur Theorie der reflexiven Modernisierung. Opladen (Leske +
Budrich) 1999: 45-61
-
Tanzendes Mitleid. Zum War-Style der Partyszene.
In: Loop Nr. 53, 05/99: 17
-
Strategie esistenziali, ovvero sulla
politica del divertimento dei 'tecnoidi'. In: Bettin, Gianfranco (a cura di):
Giovani e Democrazia in Europa. Tomo I. Padova (CEDAM) 1999: 113-142
-
Eins im Anderssein. Zur Ambivalenz von 'unity' und
'difference'. In: Loop 59, 12/99: 48
-
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst!
(Erwerbs-) Probleme junger Leute heute und die anderen Welten von Jugendlichen.
In: Hettlage, Robert/Vogt, Ludgera (Hrsg.): Identitäten im Umbruch. Opladen
(Westdeutscher) 2000, S. 361-380
-
(Hrsg.): Techno-Soziologie. Erkundungen einer
Jugendkultur. Opladen (Leske + Budrich) 2001
-
Unsichtbare Moralen? Zum ethischen
Orientierungspotenzial von Jugendszenen( In: Allmendinger, Jutta (Hrsg.): Gute
Gesellschaft? Teil B. Opladen (Leske + Budrich) 2001: 823-837
-
Existential Strategies: The Making of
Community and Politics in the Techno/Rave Scene. In: Kotarba, Joseph A./Johnson,
John M. (eds.): Postmodern Existential Sociology. Walnut
Creek et al. (Altamira Press) 2002: 87-101
-
Next Step. Technoide
Vergemeinschaftung und ihre Musik. In: Neumann-Braun, Klaus/Schmidt, Axel/Mai,
Manfred (Hrsg.): Popvisionen. Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 2003, S. 212-225
-
Die Macher und ihre Freunde. Schließungsprozeduren
in der Techno-Party-Szene. In: Hitzler, Ronald/Hornbostel, Stefan/Mohr, Cornelia
(Hrsg.): Elitenmacht. Wiesbaden (VS) 2004, S. 315-329
-
Juvenilität als Identität. Zur Relevanz medialer
Orientierungsangebote. In: merz (medien + erziehung). Zeitschrift für
Medienpädagogik, 48. Jg., Nr. 4/2004, S. 47-53
-
Communio (post traditionalis).
Religiosität in Szenen – Religiöse Szenen. In: EZW – Zeitschrift für
Religions- und Weltanschauungsfragen, 68. Jg., H. 4/2005, S. 139-143
-
Bildung in der
Gemeinschaft. Zur Erfassung von Kompetenzaneignung in Jugendszenen. In:
Tully, Claus J. (Hrsg.): Lernen in flexibilisierten Welten. Wie sich das Lernen
der Jugend verändert. Weinheim (Juventa) 2005, S. 237-254
-
Raver und Styler. Über urbane Inszenierungen. In:
Faßler, Manfred/Terkowsky, Claudius (Hrsg.): Urban Fictions. Die Zukunft des
Städtischen. München: Fink 2006, S. 119-132
-
Der Styler und seine Szene. Erkundungen in der
kleinen, weiten Welt des Konsum-Avantgardisten. In: Journal der Jugendkulturen
Nr. 11/Oktober 2006, S. 34-41
-
Lernen in Szenen. Über die ‚andere’ Jugendbildung.
In: Journal der Jugendkulturen Nr. 12/April 2007, S. 53-60
-
Erlebnisreligion. Religiosität als Privatsache und
Glauben als Event. In: Nollmann, Gerd/Strasser, Hermann (Hrsg.): Woran glauben?
Religion zwischen Kulturkampf und Sinnsuche. Essen: Klartext 2007, S. 46-60
-
Lernen in Szenen. Über die ‚andere’ Jugendbildung.
In: kursiv – Journal für politische Bildung, H. 1/2008, S. 14-23
-
Die Ökonomisierung der
Produktion von Gemeinschaft. In: Karl-Siegbert Rehberg Hrsg.): Die Natur der
Gesellschaft. Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für
Soziologie in Kassel 2006. Frankfurt (Campus) 2008, S. 595-608
-
„Vergesst die Party
nicht!“ Das Techno-Publikum aus der Sicht der Szene-Macher. In: Willems, Herbert
(Hrsg.): Theatralisierungen. Wiesbaden (VS) 2008
- Arbeitsalltag einer
Kultfigur: Der Techno-DJ. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), 52/2008,
22. Dezember, S. 33-38
Pfadenhauer, Michaela:
-
Raving Society. Techno als globales politisches
Phänomen? In: Schwengel, Hermann (Hrsg.): Kontinuitäten und Diskontinuitäten
der Politischen Soziologie. Freiburg (Freiburger Arbeitspapiere zum Prozeß der
Globalisierung, Band 1) 1996: 349-364
-
Zwischen Lokalkolorit und Universalstruktur.
Sozialwissenschaftliche Annäherungen an das Phänomen Techno. In: Soziologie
(Mitteilungsblatt der DGS), H. 2/97, S. 33-36, und in: Artmaier u.a. (Hrsg.)
1997: 1-3
-
Postmoderner Professionalismus. Die Organisation
eines Techno-Events. In: Brosziewski, Achim/Maeder, Christoph (Hrsg.):
Organisation und Profession (Dokumentation des 2. Workshops des Arbeitskreises
'Professionelles Handeln'). Rorschach, St. Gallen (Universitäts-Druck) 1998:
73-83
-
Tanz in den Ruinen.
Members of Maydays 'Sonic Empire'. In: Neumann-Braun, Klaus (Hrsg.): Viva
MTV! Popmusik im Fernsehen. Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 1999: 294-307
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Life Style. In:
Loop Nr. 51, H. 3/1999, S. 17
-
Music is the key. Love Parade. In:
Loop Nr. 55, H. 7-8/1999: 41
-
Spielerisches Unternehmertum. Zur Professionalität
von Event-Produzenten in der Techno-Szene. In: Gebhardt, Winfried/Hitzler,
Ronald/Pfadenhauer, Michaela (Hrsg.): Events. Soziologie des Außergewöhnlichen.
Opladen (Leske + Budrich) 2000: 95-114
-
Was andere Augen sehen. Perspektiven der Rezeption
des Techno-Videoclips 'Sonic Empire'. In: Hitzler/Pfadenhauer (Hrsg.):
Techno-Soziologie. Erkundungen einer Jugendkultur. Opladen (Leske +
Budrich) 2001: 235-252
-
Ethnography of Scenes. Towards
a sociological life-world analysis of (posttraditional) community-building. In:
Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [Online
Journal] Special Issue on ‘The State of the Art of Qualitative Social Research
in Europe’ 2005
-
Das Marketing-Event im Dienst der Kirche. Der XX.
Weltjugendtag 2005 in Köln. In: Buber, Renate/ Holzmüller, Hartmut (Hrsg.):
Qualitative Marktforschung. Wiesbaden: Gabler 2007, S. 1081-1100
-
Die „Kamele des lieben Gottes“. Zur
Membranfunktion der Freiwilligen beim XX. Weltjugendtag in Köln. In: Göttlich,
Udo/Müller, Renate/Rhein, Stefanie/Calmbach, Marc (Hrsg.): Arbeit, Politik und
Vergnügen in Jugendkulturen. Weinheim und München: Juventa 2007, S. 133-144
- Markengemeinschaften. Das Brand als 'Totem' einer
posttraditionalen Gemeinschaft. In: Hitzler, Ronald/Honer, Anne/Pfadenhauer,
Michaela (Hrsg.): Posttraditionale Gemeinschaften. Wiesbaden: VS 2008, S.
214-227.
Pfadenhauer, Michaela / Scholder, Christoph:
-
Black
is Beautiful.
Begegnungen (mit)
der melancholischen Art.
In:
Loop Nr. 62, H. 2/2000, S. 40 |