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Bahnhofsumfeld Köln
 
 
 
Bahnhofsumfeld  Köln
Entwurf einer soziologisch informierten Stadtentwicklung 
unter Modernisierungsbedingungen 


Der Forschungsauftrag lautete, die in Folge des Umbaus des Kölner Hauptbahnhofs auftretenden sozial-räumlichen Problemlagen zu erkunden, um für die Stadt Köln möglichst frühzeitig aufzeigen zu können, welche (Neben-) Folgen einer derartigen Stadtent-wicklungsmaßnahme eines privaten Akteurs im öffentlichen Raum auch den kommunalen Verantwortungsbereich tangieren. Dazu wurden mit explorativ-interpretativen Verfahren der Datenerhebung und -analyse die Sichtweisen und Kompetenzen tendenziell aller am Hauptbahnhof tätigen Akteure dokumentiert. Diese Perspektiven-Rekonstruktion soll zeigen, welcher Raumcharakter sich weniger in den konsensuellen als vielmehr in den konkurrierenden Deutungskompetenzen der jeweils Beteiligten ergibt. Dabei zeichneten sich zum einen Differenzen zwischen Nutzungsintentionen und Nutzungspraxen ab, die zu Gestaltungsoptionen verdichtet werden konnten; zum anderen wurden die in der Totalen der Multiperspektivität des Raumes gewissermaßen ‚untergegangenen' Partikular-Kompetenzen einzelner Akteursgruppen sichtbar gemacht. Dieses fein verteilte Sonderwissen wurde gesammelt und aufbereitet und für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung nutzbar gemacht.



Das Projekt ist abgeschlossen. Ein Bericht liegt vor.
 

Auftraggeber: 
Stadt Köln, Hochbaudezernat, Amt für Stadtsanierung und Baukoordination
Finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Programm ‚Stadtviertel mit besonderem Erneuerungsbedarf‘)

Laufzeit: 01.09.1999 bis 31.08.2001
 
 

Kontakt:
Alexander Milanés M.A.
Tel. 0221 / 972 35 88 


 

 
 
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